perspektive mediation – Beiträge zur Konfliktkultur

Die Ablösung vom Verlag Österreich und die Transformation in eine öffentlich zugängliche Fachzeitschrift beansprucht noch etwas Zeit, doch im April wird das Heft 1-2026 erscheinen. Um weiter informiert zu bleiben, ist eine einfache Anmeldung auf der neuen Website möglich.

Die pm ist die einzige Mediationszeitschrift, in der darauf geachtet wird, dass Schweizer Autor:innen regelmässig zu Wort kommen. Neu wirkt Urte Rekowsky in der Redaktionskommission mit und sorgt damit auch für eine gute Verbindung zur FSM. Die Zeitschrift ist auf die Unterstützung der Mediationsszene Schweiz angewiesen, seien es Mediationsorganisationen, die einen finanziellen Beitrag leisten, seien es Autor:innen und Leser:innen. Nur so kann das Medium sich lebendig weiterentwickeln. Jede Anmeldung auf der oben genannten Website zeigt uns, dass euer Interesse wach ist und wir Resonanz auf die freiwillig geleistete Arbeit erhalten. Die neue pm wird einen wissenschaftlichen Teil (peer-reviewed) und einen praxisnahen Teil beinhalten. Die im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Zeitschrift wird von der Universität Graz gehostet. Sie wird online als PDF erhältlich sein und ist die einzige deuschsprachie Fachzeitschrift für Mediation, die kostenlos erhältlich sein wird.

Die zu erwartenden Themen:

2026 – 1: Mediation im Gesundheitswesen
Sie erscheint voraussichtlich im April und enthält mehrere Artikel aus der Schweiz (Katja Windisch: Hürden in der Konfliktbearbeitung im Gesundheitswesen / Bianca Kreiter u. Consolate Peyron: Gewaltfreie Kommunikation im Spital (Projekt im Inselspital Bern) / Peter Krepper: Im Turm von Babel: Spital-Mediationen / Angela Ullmann u. Ursula Theiler: Konfliktlösung im Spital – Ombudsstelle Spitalwesen im Kanton Bern)

2026 – 2: Mediation im ländlichen Raum
Für diese Nummer können noch bis spätenstens Ende April Artikel eingereicht werden. Es hätte noch Platz für Artikel zu Mediation in landwirtschaftlichen Betrieben, z. B. Hofübergabe, z. B. Fallbeispiele, Lessons learnt, kontextspezifisches Wissen. (Bitte Mail an yvonne.hofstetternoSpam@rohof.noSpamch)

2026 - 3: Digitalisierung
Das Thema dieser Ausgabe ist «Digitalisierung» mit besonderem Schwerpunkt auf Jugendliche und den Vorteilen für die Mediation. Die Digitalisierung bringt neue Herausforderungen für Familien mit sich – insbesondere in Form von Konflikten mit Jugendlichen rund um Mediennutzung und digitale Lebenswelten. Das Thema betrifft sowohl Familienmediator:innen als auch den schulischen Kontext, wo Fortbildungsangebote für Lehrpersonal gefragt sind. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung auch für die Mediation selbst neue Möglichkeiten: Digitale Formate können dort hilfreich eingesetzt werden, wo persönliche Präsenz schwierig ist – etwa bei Inklusion oder wenn Klienten eine räumliche Distanz bevorzugen.
Möchten Sie einen Beitrag für diese Ausgabe liefern? Kontakt: yvonne.hofstetternoSpam@rohof.noSpamch